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Protokoll 65. Generalversammlung der SAC-Ortsgruppe Visp (13.11.2009)

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler

Friedhelm Altpeter eröffnet die Versammlung um 19:35 Uhr. Der Präsident begrüsst die Anwesenden zur 65. ordentlichen GV.

Die Einberufung der GV erfolgte gemäss Statuten im Walliser Boten vom 11.11.2009.

48 Mitglieder tragen sich in der Präsenzliste ein; gemäss Statuten ist die GV somit beschlussfähig, da mehr als 20 Mitglieder anwesend sind.

Brigitte Thun und Pius Heldner werden als Stimmenzähler bestimmt.

2. Protokoll der GV vom 14.11.2008

Das Protokoll wurde auf unserer Homepage veröffentlicht und kann bei der Aktuarin eingesehen werden. Exemplare des Protokolls wurden aufgelegt. Es wird ohne Verlesen von der GV genehmigt.

3. Berichte und Programme

3.1 Jahresbericht des Präsidenten Altpeter Friedhelm

Amateur kommt aus dem lateinischen und heisst Liebhaber, somit sind die Alpin-Amateure solche Leute, welche den Alpinismus aus Liebhaberei betreiben. Wir dürfen auf ein Jahr mit ausgezeichneten Verhältnissen im Winter wie im Sommer zurückblicken:

  • phantastische Schee- und Wetterbedingungen um den Jahreswechsel
  • viel Pulverschnee im Hochwinter mit einem lehrreichen Ausbildungswochenende
  • eine endlich geglückte Besteigung des Wannenhorns
  • für viele späte Skitouren und für die anderen heisse Klettereien bis in den Frühsommer
  • die Besteigung des Doms über den Festigrat
  • bombastische Hochtourenverhältnisse vom August bis hinein in den Oktober
  • schlussendlich als Höhepunkt 7 Tage Klettern der Jugend in Frankreich!

Bei soviel Aktivität ist es ja nur möglich, von Liebhaberei, oder eben von Alpin-Amateuren zu sprechen.

Obschon wir alle Alpin-Amateure sind, sollten wir nichts desto trotz vermeiden, uns als Amateur-Alpinisten zu verhalten (amateurhaft hier abwertend gemeint im Sinne von "nicht auf professionellem Niveau"). Wo viel Aktivität, da ist auch das Risiko eines Unfalls entsprechend gross. Durch unser Verhalten können wir einen grossen Beitrag leisten, dass die Helfer der Rettungsorganisationen möglichst arbeitslos bleiben: korrekte Selbsteinschätzung, defensives und trotzdem beherztes Vorgehen bei allen Entscheiden. Unaufmerksamkeit und überforderung sind am Anfang der meisten Ereignisse. Daher bieten wir ein Programm an, das auf allen Schwierigkeitsstufen gesellige Ausflüge anbietet und die Sicherheit ins Zentrum stellt.

3.2 Jahresbericht des Tourenchefs Hannes Tschumi

Durchgeführte Anlässe: dieses Jahr herrschten vornehmlich ausgezeichnete Tourenbedingungen. Von 34 geplanten Anlässen fanden 28 statt. 26 Touren konnten gemäss Plan durchgeführt werden, 6 Anlässe mussten abgesagt werden.

Teilnehmerzahl: in diesem Jahr wurden 352 Teilnehmertage verzeichnet. Die durchschnittliche Beteiligung lag jeweils bei 9.5 Personen.

Sicherheit: Alle Touren konnten sicher und ohne Unfälle durchgeführt werden.

Tourenleiter: Die Tourenleiter haben eine hervorragende Leistung erbracht und den Teilnehmern jeweils schöne und abwechslungsreiche Touren bieten können. An dieser Stelle soll den Tourenleitern für ihren Einsatz und ihre verantwortungsvolle Tourenplanung und Durchführung gedankt werden.

3.3 Tourenbericht JO-Chef Matthias Barendregt

Die JO kann auf ein durchzogenes Jahr zurückblicken, von Touren mit vielen Teilnehmern mit hin zu Touren mit sehr wenig Anmeldungen. Alle Touren konnten ansonsten problemlos durchgeführt werden. Die Tourenwoche fand im Arolla-Gebiet statt, jedoch mit wenig Teilnehmern.

Der Sommer führte die JO zwei Mal auf das Weissmies und auf das Gross Fusshorn. Die Sommertourenwoche musste mangels Teilnehmer abgesagt werden. Im Herbst war Klettern mit dem KiBe in Frankreich angesagt. Matthias dankt allen Leitern für den geleisteten Einsatz, vor allem Friedli.

Das neue Programm sieht vielversprechend aus: Es sind neue Tourenleiter im Einsatz. Die Wintertouren sind angepasst an die 8 Übertritte vom KiBe in die JO. Im Sommer ist vermehrt Klettern angesagt.

3.4 Tourenbericht Kinderbergsteigen Friedhelm Altpeter

Das KiBe war an 36 Tagen unterwegs, mit 348 Teilnehmertagen und 87 Leitertagen. Das entspricht im Durchschnitt 9 Teilnehmer pro Tour mit 3 Leitern. Das Winterangebot wurde nicht sehr stark benutzt, im Sommer stiess das KiBe jedoch auf grösseres Interesse: es wurden Touren bis zu 17 Teilnehmer durchgeführt - kein Wunder, dass sich Friedli mit logistischen Problemen auseinandersetzen musste!

Auch das KiBe kann in der nächsten Saison auf ein interessantes Programm blicken: bis März mit Skitouren, dann Klettern bis in den Herbst.

3.5 Bericht Sektion Monte Rosa Christian Grütter:

Einiges von unseren Sektionshütten:

Cabane des Vignettes: Kostenüberschreitung von 15-20%. Der Vorstand sucht nach Ursachen

Monte-Rosa-Hütte: Im April mehrere Schneeschaufelaktionen. Am 04.05.2009 Start Holzbau, 400 Elemente wurden geflogen und installiert, im Juni fand das Richtfest statt. Am 26.27.2009 fand die Eröffnung statt. Die Hütte setzt neue Massstäbe mit Platz, Energie etc. Christian lässt noch einen interessanten Beitrag über die Erstellung der Monte-Rosa-Hütte abspielen.

Aus dem Zentralverband: Es gibt Unstimmigkeiten mit dem Projekt Alpenlandschaft. Problem: das Projekt kostet CHF 0.5 Mio. An der Delegiertenversammlung in Biel wurde das Projekt um ein Jahr verschoben.
Heliskiing veranlasst zu Diskussionen. Die Gebirgslandeplätze der Region Zermatt sind vom Bundesamt für Zivilluftfahrt überarbeitet worden; in einem nächsten Schritt werden diejenigen der Region Berner-Oberland hinterfragt. Der Zentralverand fährt eine harte Linie zur weiteren Reduktion der Gebirgslandeplätze.

SAC Jugend: Es wurde eine Sportdatenbank erstellt, um die Administration der Ortsgruppen zu vereinfachen.
Ein Förderungsprogramm für junge Alpinisten wurde ins Leben gerufen, um Leistungsbergsteigen zu fördern. Aus unseren Reihen nehmen Yannick Jäger und Martin Kimmig daran Teil mit dem Ziel, im Jahr 2012 eine selbstorganisierte Expedition durchzuführen.

SAC Tourenleiter: Es wurde eine Tourenleiter-Datenbank erstellt, auf der alle Tourenleiter erfasst werden. Es besteht neu eine Fortbildungspflicht für alle Tourenleiter.

4. Kassa- und Revisorenbericht, Bugdet 2009

Die Rechnung 2009 schliesst mit einem Einnahmenüberschuss ab.

Die Revisoren Eddy Bruchez und Hans Tribolet haben die Kassa geprüft. Alle Belege sind vorhanden, die Buchhaltung ist sauber geführt. Die Revisoren beantragen die Entlastung der Kassierin, welche durch die GV erteilt wird.

Das Budget 2010 entspricht demjenigen von 2009.

5. Wahlen

Aktuarin: Alexa Bregy tritt als Aktuarin zurück. Sonja Imboden übernimmt das Amt von Alexa und wird von der GV mit Applaus gewählt.

Komitee: das restliche Komitee stellt seine Dienste weiterhin zur Verfügung. Die Generalversammlung bestätigt dies mit Applaus.

6. Ehrungen

Friedhelm Altpeter ehrt die Jubilare und wird ihnen das offizielle Abzeichen resp. den Zinnbecher per Post zustellen.

Anträge

Es liegen keine Anträge vor.

7. Verschiedenes

Der Vorstand schlägt vor, dass ab sofort die GV-Kosten (d.h. Nachtessen) von der Kassa übernommen wird. Dieser Vorschlag wird von der GV angenommen.

Der Sektionspräsident Peter Planche richtet zum Schluss noch einige Worte an die Generalversammlung: Die Seilschaft erscheint künftig nur noch 3 Mal pro Jahr.
Der Sektionsvorstand ist nicht einverstanden mit dem Zentralverband bezüglich Heliskiinglandeplätze und dem Projekt Alpenlandschaft und kritisiert die momentane Zusammenarbeit mit dem Zentralverband. Er hofft auf eine Verbesserung des Dialogs zwischen Sektion und Zentralverband.
Peter Planche wünscht der Ortsgruppe gute Touren in der kommenden Saison.

Der Präsident schliesst die Generalversammlung um 20:55 Uhr.

Der Präsident:
Friedhelm Altpeter

Die Aktuarin:
Alexa Bregy